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Dionysius-Chor e. V. Krefeld |
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Auszug - Umzug - AufbruchIm Frühjahr 1975 verstärken sich die Spannungen zwischen Chor und Pfarrkirche - es brodelte schon lang . So ist es nur eine logische Konsequenz, daß der Chor im Mai - zu Pfingsten - mit frischem Geist die Hauptpfarrkirche verläßt und sein neues Domizil in der Roßstraße bezieht. Ganz oben auf der voll beladenen Ladefläche saß klavierspielend der Pianist Klaus Edler. Der Dionysius-Chor ist jetzt ein "eingetragener Verein". Im Juni 1975 strahlt die Deutsche Welle ein Interview mit den "Vertriebenen" aus. Der Ärger geht jetzt aber erst richtig los. Die Pfarre bestreitet ihrem ehemaligen Chor das Recht zur Beibehaltung seines Namens. Drei Instanzen sind notwendig, bis mit Hilfe von Rechtsanwalt Fuhrmann die Vernunft siegt und es zu einer höchstrichterlichen Entscheidung kommt. Der Name "DIONYSIUS-CHOR e.V." ist somit gesichert. Doch der Bannstrahl der Pfarre legt sich über die gesamte Stadt, und bis heute ist es dem Chor kaum möglich, in den katholischen Kirchen Krefelds die neuen geistlichen Lieder von Böckeler/Willms darzubieten. Das Kapuziner Kloster in Krefeld-Inrath und die Johanneskirche in Krefeld-Forstwald bieten dem DIO-Chor den Raum, der jetzt so dringend benötigt wird und tragen so entscheidend zum Aufbruch bei. Der Chor trennt sich von den Stücken im Les-Humphries-Sound. Man ist reifer geworden. Ende 1975 wird die Schallplatte "Wird der Mensch zum Teufel gehen" aufgenommen. Zum Ende des Jahrzehnts
sucht der Chor, immer angetrieben von Hans-Jörg Böckeler, neue
Herausforderungen in der klassischen Musik, ohne jedoch die neue geistliche
Musik gänz- Am 4. Adventsonntag 1976 wird im Kapuziner Kloster Inrath die "Missa Criolla" von Ariel Ramirez erfolgreich aufgeführt. Die Presse spricht von einer außergewöhnlichen Messe. Weitere Konzerte und Auftritte:Aufnahme
der Schallplatte für Aktion Medeor (09.1977)
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